Macht.Spiele
Kulturinitiative Kürbis Wies/Macht.Spiele
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Macht.Spiele
Drei Uraufführungen. Ein Bühnenraum.
Das Theater im Kürbis präsentiert mit MACHT.SPIELE drei außergewöhnliche Uraufführungen, die im Rahmen des Kurzstücke-Wettbewerbs “Volks.Theater.Heute” entstanden sind. Der Wettbewerb wurde in einer Kooperation des Theaters im Kürbis und der Edition Kürbis ausgeschrieben - aus 100 Einreichungen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum wählte eine hochkarätige Jury (Edith Draxl, Peter Fasshuber, Christian Mayer) drei Kurzstücke aus. Diese werden im November 2025 erstmals auf der Bühne in Wies gezeigt – inszeniert von den Regisseuren Stefan Eisner, Wolfgang Fasching und Gernot Grinschgl.
Der Wettbewerb, der im Herbst/Winter 2024 vom Theater im Kürbis und der Edition Kürbis ausgeschrieben wurde, suchte nach neuen Perspektiven für das Genre Volksstück und dessen Platz in der Gegenwart.
Jury
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Edith Draxl (uniT, Dramatiker*innen Festival, Retzhofer Dramapreis)
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Peter Fasshuber (theaterland steiermark, Theater Oberzeiring)
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Christian Mayer (Theaterdramaturg, Programmmanager)
Von Populismus über Schwank bis Psychodrama - die drei Gewinner:innen-Stücke (die Reihenfolge entspricht keinem Ranking):
Kein Platz für Wölfe
Ein Stück von Wilhelm Kuehs (Völkermarkt, Kärnten, Österreich)
Populismus, Angst und Humor im Dorf: Das Theaterstück von Wilhelm Kuehs zeigt, wie eine Dorfgemeinschaft im Umgang mit dem Fremden in Angst, Gewalt und Manipulation verfällt. Figuren wie die fehlbare Künstliche Intelligenz „Alexa“ und der Teufel als Einflüsterer verleihen dem Stück symbolische Tiefe und machen seine Thematik zeitlos aktuell. So entsteht ein eindringliches Spiel über Schuld, Verantwortung und gesellschaftliche Mechanismen.
“Es geht um Fake News und die Verführung durch Populismus. Sichtbar wird wie die Ideologische Brille unsere Wahrnehmung der Welt prägt. Gelungen ist im Text die Verbindung von „klassischen“ Personal eines Volksstückes mit der modernen Welt der KI. Der Humor des Stückes ist hervorzuheben und er findet hoffentlich Eingang in die Inszenierung.” - Jury-Begründung
Regie: Gernot Grinschgl
Darsteller:innen: Gabi Reichmann (Bäuerin), Peter Gangl (Bauer), Laura Thomann (Alexa) & Andreas Jöbstl (Der Teufel)
True Crime
Ein Stück von Almut Tina Schmidt (Wien, Österreich)
Psychodrama über Schuld und Gewalt: Nach einem wahren Verbrechen verlegt Almut Tina Schmidt ihr Stück ins Absurde. Eine Frau begegnet nach vielen Jahren dem Mann wieder, mit dem sie einst in eine Kriminaltat verwickelt war. Doch wer war Täter, wer Opfer? Waren die Rollen damals so klar, wie sie scheinen? Auf der Bühne entwickelt sich ein intensives Psychodrama zwischen “ihr” und "ihm", das Wahrnehmung und Erinnerung in Frage stellt und das Publikum in ein spannendes Psychoduell zieht.
“Gut geschriebener Krimi. Es stellt sich dann aber heraus, dass es mehr ist, es geht um die Gewalt gegen Frauen. Gelungen ist dabei, dass das Thema ohne Voyeurismus abgehandelt wird. Erinnert an aktuelle Bilder von Amokläufen im Dorf.” - Jury-Begründung
Regie: Wolfgang Fasching
Darsteller:innen: Dagmar Lais (Sie), Franz Fenninger (Er)
Die Kündigung
Ein Stück von Jörg Isermeyer (Bremen, Deutschland)
Rasante Komödie mit Biss: Ein gewöhnlicher Arbeitstag, eine beiläufige Bemerkung – und plötzlich gerät alles aus den Fugen. Was harmlos beginnt, eskaliert zu einem schnellen Schlagabtausch und überraschenden Wendungen. Manipulation oder Rettung? Wer steht am Ende als Gewinner da? Jörg Isermeyer präsentiert einen modernen Schwank, der Tempo, Humor und gesellschaftliche Relevanz geschickt miteinander verbindet.
“Interessante Spielsituation. Ein gut geschriebener Schwank, rasante Dialoge, hohes Tempo.” - Jury-Begründung
Regie: Stefan Eisner
Darsteller: Stefan Eisner (Max), Peter Eisner (Moritz)
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